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Veröffentlicht am 5. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit

Digitale Stempelkarte erstellen — Schritt für Schritt

Von der leeren App zur fertigen Stempelkarte im Wallet deiner Kund:innen: der komplette Ablauf mit Treuly, Schritt für Schritt erklärt.

Eine digitale Stempelkarte klingt nach Technik-Projekt. Ist es aber nicht: Der ganze Weg von der leeren App bis zur ersten Karte im Wallet einer echten Kundin ist kürzer als eine Mittagspause. Hier ist der komplette Ablauf — Schritt für Schritt, mit den Tipps, die wir jedem neuen Betrieb mitgeben.

Schritt 1: App laden und Konto anlegen

Lade Treuly – Stempelkarten aus dem App Store auf dein iPhone und leg ein Konto an — mit E-Mail-Adresse oder direkt über Apple oder Google. Danach fragt dich die App nach dem Namen deines Betriebs, und das war’s schon mit der Bürokratie.

Tipp: Der Gratis-Plan reicht zum Start völlig. Er enthält eine Karte, einen Standort und bis zu 50 aktive Kundenkarten — genug, um das Ganze im echten Betrieb auszuprobieren, bevor du dich für irgendetwas entscheidest.

Schritt 2: Karte gestalten

Jetzt kommt der schöne Teil. Du wählst eine von 37 Vorlagen als Ausgangspunkt — vom dunklen Kaffeebraun bis zum Neon-Look fürs Studio — oder startest mit einem eigenen Design:

  • Vorlage wählen: Jede Vorlage bringt Stempelzahl und Symbol fertig mit — es gibt sie mit 5 bis 12 Stempeln. Nimm die, deren Rhythmus zu deinem Geschäft passt: 8 bis 10 Stempel sind der Klassiker, für Bäckerei oder Kiosk darf es auch eine 5er-Karte sein. Die Farben machst du in jedem Fall zu deinen.
  • Oder eigenes Design: Wenn du frei gestalten willst, wählst du Stempelziel und Symbol (13 zur Auswahl — Kaffeebohne, Herz, Stern, Schere, Pizza und mehr) selbst. Mit Pro kommen dein Logo und ein eigenes Hintergrundbild dazu.
  • Belohnung klar benennen: „Der 10. Kaffee geht aufs Haus” funktioniert besser als „Überraschung”. Deine Kund:innen sollen beim ersten Blick wissen, wofür sie sammeln.

Die App zeigt dir live eine Vorschau, wie die Karte im Wallet aussehen wird. Du kannst dir auch einen Test-Pass aufs eigene Handy legen, bevor irgendjemand anderes die Karte sieht.

Schritt 3: QR-Code drucken und an die Theke

Deine Karte bekommt einen eigenen QR-Code. Den druckst du aus — in der App gibt es fertige Druckvorlagen, etwa für einen Thekenaufsteller — und platzierst ihn dort, wo bezahlt wird. Theke, Kasse, Tresen: Hauptsache gut sichtbar in dem Moment, in dem Kund:innen sowieso kurz warten.

Tipp: Ein kurzer Satz auf dem Aufsteller hilft mehr als jedes Design: „Scan mich — Stempelkarte direkt ins Wallet, ohne App.”

Schritt 4: Kund:innen scannen — Karte liegt im Wallet

Ab jetzt läuft es von allein: Eine Kundin richtet die Kamera auf den QR-Code, tippt einmal, und die Stempelkarte liegt in ihrem Apple Wallet. Auf Android-Handys funktioniert dasselbe über Google Wallet. Niemand installiert eine App, niemand gibt eine E-Mail-Adresse an. Deine Kund:innen bleiben dabei übrigens anonym — die Karte funktioniert ohne persönliche Daten.

Das ist der Moment, der neue Betriebe regelmäßig überrascht: Es gibt keine Hürde. Der ganze „Anmeldeprozess” deiner Kundschaft ist ein Kamerascan.

Schritt 5: Beim nächsten Besuch stempeln

Kommt die Kundin wieder, zeigt sie ihre Karte im Wallet vor — dort ist ein eigener QR-Code drauf. Du oder dein Team scannt ihn im Scan-Tab der App, und der Stempel ist drauf. Der Pass aktualisiert sich in dem Moment von selbst, direkt auf ihrem Sperrbildschirm: aus 6 von 10 wird 7 von 10.

Ist die Karte voll, sagt dir die App Bescheid. Die Belohnung könnt ihr sofort einlösen — oder die Kundin hebt sie sich für später auf, auch das geht.

Tipp für Stoßzeiten: Der Scan funktioniert auch, wenn dein WLAN gerade streikt. Die App merkt sich die Stempel und trägt sie nach, sobald die Verbindung wieder da ist.

Was du am ersten Tag wissen solltest

  • Erklär es einmal pro Schicht, nicht pro Kund:in. Nach ein paar Tagen kennt deine Stammkundschaft den Ablauf, und der Aufsteller erledigt den Rest.
  • Fang mit einer Karte an. Eine klare Karte mit einer klaren Belohnung schlägt drei komplizierte — was eine gute Karte ausmacht, steht im Design-Guide. Erweitern kannst du später immer noch.
  • Schau nach einer Woche ins Dashboard. Wie viele Karten sind unterwegs, wie viele Stempel wurden vergeben? Diese Zahlen hattest du mit Papier nie — nutz sie.

Und wenn du mehr brauchst?

Wächst das Programm, wachsen die Pläne mit: Treuly Pro (39 € im Monat oder 390 € im Jahr, im Jahresabo 7 Tage kostenlos testbar) hebt die Grenzen auf — unbegrenzte Karten, bis zu drei Standorte, Push-Kampagnen und Auswertungen mit CSV-Export. Für alles darüber gibt es Treuly Business. Die Details stehen auf der Preisseite; abgeschlossen wird direkt in der App über den App Store, ganz ohne Papierkram.

Aber das hat Zeit. Für heute reicht: App laden, Karte bauen, QR an die Theke. Der Rest ergibt sich beim ersten „Oh, das ging ja schnell” deiner Kundschaft. Und falls du noch schwankst, ob digital überhaupt zu dir passt: Der ehrliche Vergleich Papier vs. digital nimmt dir die Entscheidung nicht ab — macht sie aber leichter.