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Digitale Stempelkarte für dein Café

Der Morgenkaffee ist Gewohnheitssache. Genau deshalb funktionieren Stempelkarten im Café so gut. So richtest du eine ein, die nicht in der Waschmaschine endet.

RÖSTEREI ANKER

Noch 4 Stempel bis: Der 10. Kaffee aufs Haus

BELOHNUNG: Der 10. Kaffee aufs Haus

BELOHNUNG Der 10. Kaffee aufs Haus
So könnte deine Karte aussehen
Prämie
Der 10. Kaffee aufs Haus
Stempelziel
10
Rechnung
Wer werktags seinen Kaffee bei dir holt, hat die Karte in gut zwei Wochen voll. Kurz genug, dass die Belohnung echt erreichbar wirkt.

Eine von 67 Vorlagen — Farben, Symbol und Belohnungstext passt du frei an.

Warum dein Café von Stammgästen lebt

Kaffee ist Gewohnheit. Wer dreimal hintereinander morgens bei dir war, hat eine Routine, und Routinen sind das wertvollste, was ein Café haben kann. Das Problem: Zwischen deinem Laden und der nächsten Kette liegen oft nur fünfzig Meter, und die Entscheidung fällt im Halbschlaf. Eine Stempelkarte gibt der Gewohnheit einen kleinen, aber messbaren Grund, bei dir zu bleiben: Der nächste Stempel ist immer nur einen Besuch entfernt.

Genau hier scheitert Papier regelmäßig. Die Karte steckt in der anderen Jacke, ist durchgewaschen oder liegt zu Hause im Portemonnaie-Chaos, und mit der Karte verschwinden die gesammelten Stempel samt Motivation. Die digitale Karte liegt im Apple Wallet oder Google Wallet, also da, wo das Handy ist: praktisch immer dabei.

Die richtige Belohnung für dein Café

Die Rechnung ist beim Kaffee angenehm einfach. Ein Stammgast kommt drei- bis fünfmal pro Woche; bei zehn Stempeln ist die Karte in zwei bis drei Wochen voll. Das ist der Sweet Spot: kurz genug, um zu motivieren, lang genug, um sich zu lohnen. „Der 10. Kaffee aufs Haus” hat sich nicht zufällig durchgesetzt. Jeder versteht es, ohne dass du es erklären musst.

Zwei Dinge solltest du durchrechnen:

  • Was kostet dich die Belohnung wirklich? Ein gratis Kaffee kostet dich den Wareneinsatz, nicht den Verkaufspreis, und er geht an deine treuesten Gäste. Treue ist der günstigste Umsatz, den es gibt.
  • Passt das Ziel zu deiner Frequenz? Wenn viele Gäste nur am Wochenende kommen, fühlen sich zehn Stempel wie ein halbes Jahr an. Dann lieber auf acht runtergehen als ein Programm haben, das niemand vollmacht. Mehr dazu im Leitfaden für Treueprogramme.

So läuft es an deiner Theke

Der Ablauf muss im Stoßgeschäft funktionieren, sonst stirbt er im Alltag:

  1. Der QR-Code steht an der Kasse, dort, wo gewartet wird. Deine Kundin scannt ihn mit der Kamera, tippt auf „Hinzufügen”, und die Karte liegt im Wallet. Das passiert einmal, während die Maschine läuft.
  2. Beim Bezahlen zeigt sie kurz den Pass, dein Team scannt ihn in der Treuly-App. Der Stempel ist sofort auf der Karte, der Pass aktualisiert sich von selbst.
  3. Karte voll? Die Belohnung wird automatisch freigeschaltet. Dein Team löst sie mit einem Scan ein, oder hebt sie auf Wunsch für später auf.

Dein Team braucht dafür einen Satz, immer denselben: „Sammelst du schon Stempel bei uns? Einmal scannen, dann ist die Karte im Handy.”

Was die digitale Karte im Café besser macht als Papier

  • Sie ist da, wenn der Kaffee-Impuls kommt. Das Handy ist morgens dabei, die Papierkarte oft nicht, und nur eine Karte, die dabei ist, bringt Gäste zurück.
  • Du siehst zum ersten Mal, was dein Programm bringt. Mit Treuly Pro zeigt dir das Dashboard, wie viele Karten im Umlauf sind, wie oft gestempelt wird und wie viele Gäste wirklich wiederkommen, statt zu raten.
  • Der ruhige Nachmittag hat einen Hebel. Eine Push-Nachricht an alle Karteninhaber, „Heute ab 15 Uhr: 2 Stempel auf jeden Cappuccino”, landet direkt auf dem Sperrbildschirm.
  • Kein Nachdrucken, kein Stempelkissen. Einmal eingerichtet, läuft die Karte. Neue Aktionen änderst du in der App statt an der Druckerei.

Wie du die Karte konkret anlegst, zeigt die Schritt-für-Schritt-Anleitung; die passende Optik für dein Café findest du in den Vorlagen, und noch mehr Ideen für die Theke stehen in Kundenbindung im Café.

Fragen aus der Branche

Kurz beantwortet.

Meine Gäste zahlen oft kontaktlos und haben es eilig, hält das die Schlange auf?
Nein. Deine Kundin zeigt kurz ihren Wallet-Pass, dein Team scannt ihn mit dem iPhone in der Treuly-App, das dauert so lange wie der Griff zum Stempelkissen. Und ohne Netz wartet der Stempel in der Warteschlange und wird automatisch nachgetragen.
Viele Bestellungen sind to-go. Wie kommt die Karte überhaupt zu den Gästen?
Über den QR-Code an der Theke: scannen, auf „Hinzufügen“ tippen, fertig. Die Karte liegt dann in Apple Wallet oder Google Wallet. Kein App-Download, kein Konto. Die Wartezeit an der Siebträgermaschine reicht dafür locker.
Zählt ein doppelter Espresso doppelt? Was ist mit großen Bestellungen?
Du entscheidest die Regel, und die einfachste gewinnt: ein Besuch, ein Stempel. Keine Umsatz-Schwellen, keine Diskussionen an der Kasse. Wenn du magst, kannst du bei Aktionen auch mal zwei Stempel geben.
Kann jemand schummeln und sich selbst Stempel geben?
Gestempelt wird nur per Scan durch dein Team. Zusätzlich kannst du einen Mindestabstand zwischen zwei Stempeln festlegen. Dann gibt es auch beim zweiten Cappuccino am selben Morgen keinen zweiten Stempel, wenn du das nicht willst.